Star Wars Uncut und weitere tolle Crowdsourcing-Phänomene

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Luke Skywalker, wie er sein erstes Laserschwert bekommt. In einem norwegischen Herrenclub.


Wenn Fremde sich über das World Wide Web via Crowdsourcing zusammentun, kann mit wenigen kleinen Schritten das große Ganze entstehen. „Irgendetwas daran macht sehr viel Hoffnung“, sagte Darren Solomon einmal, der Erfinder des In B Flat Projects, und er hat verdammt recht. Crowdsourcing verbindend und überspringt Barrieren wie Sprache, Herkunft oder Religion. Wir zeigen euch drei beeindruckende Beispiele, die weit erfolgreicher wurden, als ihre Erfinder jemals gedacht hätten:

 

1. Star Wars Uncut
starwars_uncut1www.starwarsuncut.com
Die Rezeptur ist einfach: Man nehme den originalen ersten Teil der Star Wars Filme und zerschneidet ihn in viele einzelne 15 Sekunden Clips. Dann bittet man die Masse über eine Webseite, sich einen Clip auszusuchen und ihn nach seinen Vorstellungen und Mittlen nachzufilmen. Am Ende sammelt man alle diese neuen 15 Sekunden Clips wieder ein und schneidet den Originalfilm nach. Genau das tat Casey Pugh. Heraus kam Star Wars Uncut, der erste volle Trash-Crowdsource Film ever. Mittlerweile ist auch schon Teil 2 – Das Imperium schlägt zurück – komplett abgedreht. Wir wollen euch den ersten Komplettfilm dieses fantastischen Trash-Projekts nicht vorenthalten:

 

 

 

2. In B Flat
inbflat www.inbflat.net
Dank der Umstände von YouTube, nur ein Video zur gleichen Zeit abzuspielen, startete Darren Solomon das Projekt „In B Flat“. Bei diesem Musikprojekt forderte er Fremde über das Internet auf, auf einem Instrument ihrer Wahl oder mit ihrer Stimme in der Note B (flat)  zu spielen. Auf der Webseite www.inbflat.net kann nun jeder so viele Videos wie er möchte gleichzeitig starten und sich so einen fantastischen Crowdsource Song zusammenstellen. Was dabei herauskommt ist zwar mehr Sigur Rós Style als Foo Fighters, aber einfach wunderschön.

 

 

 

3. The nicest place on the internet

nicest01thenicestplaceontheinter.net
Wir alle kennen das Gefühl, nach einem wirklich miesen Tag voller fieser Kollegen, nöligen Kunden, Regenwetter und einer Autopanne einfach am Abend in den Arm genommen zu werden. Wenn zu all dem auch noch dein Partner mit deinem besten Freund oder Freundin durchgebrannt ist, solltest du vielleicht mal auf der tollen Webseite thenicestplaceontheinter.net vorbeisschauen Also, lasst euch drücken, alles wird gut!

 

 

 

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About the author

Bjoern Hering lebt seit über 30 Jahren in Dortmund, aufgewachsen zwischen Graffiti, schwitzigen Konzerten und haufenweise Instrumentenkabeln. Bjoern liebt das Reisen und das Entdecken von Vergänglichem inmitten von hektischem Großstadttreiben. Auf seinem Blog Last Junkies On Earth dokumentiert er das Treiben seiner Stadt.

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