Brookland: Dreampop, Nordstadt und Lana del Rey

Screenshot aus dem neuen Brookland Song "Jumpin´From Bridges"

Screenshot aus dem neuen Brookland Song „Jumpin´From Bridges“

BROOKLAND nennen sich diese zwei Dortmunder Künstler aus der Nordstadt und liefern verträumten Noise-Sound. 
Seit 2014 legen Bob Rotten (Gitarre & Gesang) und Flix Viscious (Schlagzeug), so die vermeintlichen Künstlernamen der beiden Herren, wundervoll tragende Dreampop- und Lofigewänder über den Himmel von Dortmund. Es wird ein wenig dunkler, eine melancholische Schwere weht durch die Straßen. Wir fühlen uns wohlig umhüllt, zurück in einer Zeit, in der das erste iPhone noch mindestens 17 Jahre brauchen würde, um das Licht dieser Welt zu erblicken. 

In dieser beschriebenen Zeit sind Brookland zu Hause. In Dortmund. In der Nordstadt. Mit einer Gitarre, viel Hall und Effekten und einem wummernden Drumset supporteten sie schon für Wellness (Köln), Beautiful Sundays (Argentinen) oder Sweatshop Boys (Israel). Am 3. Juni eröffnet Dortmunds aktuelle Noisepop-Hoffnung im Laden von Tapir Media die Ausstellung „Tapirwunst“ mit einem Live-Set (20h). Dazu liefern Brookland ein schickes, neues Musikvideo zu ihrem Song „Jumpin´From Bridges“ ab: Gedreht in der Nordstadt, mit viel Handycam, viel Jahrmarkt-Rummel und jeder Menge brooklandischer Melancholie. Wie wunderbar, denken wir uns beim Betrachten, jetzt fehlt irgendwie nur noch Lana del Rey. Bitte weiter so, denn so noisey, beschwörend und verträumt war Dortmunds Norden schon lange nicht mehr!

 

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About the author

Ich bezeichne mich selbst als Urbanist, bin DJ und ein ethischer Hacker aus Dortmund, aufgewachsen zwischen Graffiti, schwitzigen Konzerten und haufenweise Instrumentenkabeln. Ich liebe das Reisen und Entdecken von Vergänglichem inmitten von hektischem Großstadttreiben. Auf unserem Blog Last Junkies On Earth dokumentiere ich das Treiben meiner Stadt.

2 comments on “Brookland: Dreampop, Nordstadt und Lana del Rey”

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