Sehnsucht nach Sommer im TYDE

Burano / Foto: Nick Harwart

Mediterranes Flair auf der venezianischen Insel Burano / Foto: Nick Harwart

Der Frühling hat soeben erst begonnen, aber das hindert viele von uns nicht daran, schon sehnsüchtig auf den Sommer zu schielen. Um diese Sehnsucht noch ein wenig zu unterfüttern, eröffnet am 1. April in den Dortmunder TYDE Studios die sommerlich-maritime Foto-Ausstellung „Postcards from the Sea“.

Irgendwie sind wir doch selbst Schuld, dass der Sommer immer so gefühlt schnell vorbei ist. Wir sehnen ihn immer so sehr herbei, setzen so immense Hoffnungen in ihn – das kann in der Klimazone, in der wir leben, ja eigentlich nur in einer Enttäuschung münden. Und obwohl wir diese Erfahrung schon so oft gemacht haben (und jede Jahreszeit ihre eigenen Attraktivitätscharakteristika hat), können wir trotzdem nicht anders, als den Herbstbeginn zu bedauern.

Aber das Gefühl von Sommer, das vergisst man zum Glück nicht so leicht. Diese Wärme in der Luft, die Leichtigkeit, die einen schnell mal ergreift, die Besonderheit, auch mal an der freien Luft entspannen zu können – jeder weiß, wie sich das anfühlt, wie das riecht und wie es klingt. Und wer den Sommer jetzt bereits kaum noch erwarten kann, der darf sich relativ pünktlich zum Frühlingsbeginn bei der Ausstellung „Postcards from the Sea“ schonmal drauf einstimmen. Gezeigt werden 20 Werke des Fotografen Nick Harwart, aufgenommen in Israel, Italien, Portugal, Spanien und Marokko, die davon zeugen, wie sich das maritime Setting auf die Menschen und ihre Umgebung auswirkt.

Eröffnet wird die Ausstellung in den TYDE Studios am 1. April um 18 Uhr. Neben der Möglichkeit eines Plauschs mit dem Künstler gibt es bei der Vernissage entspannte Tanzmusik sowie natürlich die feinen Drinks und das köstliche Essen der TYDE Studios. Dank Zeitumstellung könnte man um die Uhrzeit mit ein bisschen Glück sogar noch in der Sonne auf der Strandterasse chillen und verträumt den Blick über das Hafenbecken gleiten lassen. Ansonsten kann man beim Anblick der Fotografien immerhin etwas imaginäres Vitamin D tanken und sich auf den Freitagabend einstimmen, bis die nächste Party startet. Ach ja: Eintritt ist frei.

Den passenden Soundtrack dazu liefert Beirut:

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Nachdem er seinen Job als Sportreporter an den Nagel gehangen hat, hat es Florian Kohl als Freelancer, Denker und Schreiber von Hamburg nach Dortmund verschlagen. Soziale Strömungen, Politik und vor allem gutes Essen liegen dem vormals Hardcore-Reggae-Fundamentalisten sehr am Herzen. Wer ihn heutzutage eher auf Garage-Konzerten antrifft, sollte mal lieb grüßen: You won’t see him raging as long as being treated nicely.