Wonne oder Tonne – der Schicksalstag für euer Vinyl!

Wenn niemand mehr eure alten Platten haben will, dann wird bei "Wonne oder Tonne" das Ende ihres Daseins auf der Bühne zelebriert.

Wenn bei „Wonne oder Tonne“ niemand mehr eure alten Platten haben will, dann wird das Ende ihres Daseins auf der Bühne zelebriert. / Foto: Das Bobbythek-Team

Sie findet erst zum 3. Mal statt, hat aber schon fast Traditionscharakter: Die Plattenauktion des Bobbythek-Teams (Pille + Bobby). Anfang August ist es wieder soweit, dann präsentiert der Rekorder wieder „Wonne oder Tonne“, wo eure ausrangierten Platten entweder unter den Hammer oder unters Messer kommen.

Im Rahmen des „Sommer am U“ wird sich am 6. August auf der Leonie-Reygers-Terrasse vor dem U wieder das Schicksal vieler Vinyls entscheiden. Ihr bringt eure ausrangierten Platten mit und das Bobbythek-Team versucht, ihnen bei der Versteigerung  (Mindestgebot: 50 Cent) ein neues Zuhause zu verschaffen…wie gewohnt werden bei „Wonne oder Tonne“ aber keine Gefangenen gemacht – die Vinylscheiben, die keinen Abnehmer finden, werden ein grausames Ende finden. Das bringt dem vormaligen Besitzer dann zwar kein Geld, aber dabei zuzusehen, wie eine Platte unter den Augen des johlenden und mitleidenden Publikums nach allen Regeln der Kunst zerstört wird, macht Laune.

Ab 18 Uhr werden die Vinyls eingesammelt, während Bobby & Pille euch schonmal was schönes auf die Ohren geben. Spätestens um 20 Uhr wird dann die Zeremonie beginnen, denn um 22 Uhr ist ja leider schon der verordnete Zapfenstreich.

Wie auch bei den ersten beiden Auflagen gilt: Bringt mit, was ihr wollt! Ob Elvis, Rex Gildo oder Discoqueen…Manchmal leckt sich jemand die Finger nach genau der Platte, die euch beim Betrachten eurer Sammlung nur noch ein Dorn im Auge ist. Aber macht euch auf was gefasst – „Wonne oder Tonne“ ist nichts für schwache Nerven!!

 


Hardfacts:

Wonne oder Tonne

6. August 2015

18 Uhr

Leonie-Reygers-Terrasse vor dem Eingang des Dortmunder U

Mindestgebot 50 Cent

„Musikalisch“ ist alles erlaubt – von der Perle bis zum Ramsch, bringt mit, was Ihr nicht mehr haben wollt

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About the author

Nachdem er seinen Job als Sportreporter an den Nagel gehangen hat, hat es Florian Kohl als Freelancer, Denker und Schreiber von Hamburg nach Dortmund verschlagen. Soziale Strömungen, Politik und vor allem gutes Essen liegen dem vormals Hardcore-Reggae-Fundamentalisten sehr am Herzen. Wer ihn heutzutage eher auf Garage-Konzerten antrifft, sollte mal lieb grüßen: You won’t see him raging as long as being treated nicely.