The Wolfpack

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Unter Beifall gewann der Dokumentarfilm The Wolfpack den Grand Jury Preis beim diesjährigen Sundance Festival. Sieben Geschwister lebten jahrelang abgeschottet in einem Apartment auf der Lower East Side von Manhattan. Oscar, der Vater der Angulo-Geschwister und früherer Krishna-Anhänger, empfand die Außenwelt schon immer als unsicher und gefährlich und entschied daher seinen eigenen „Stamm“ zu gründen. Das Schicksal der Kinder war somit noch vor ihrer Geburt vorherbestimmt und so verbrachten sie zum Zeitpunkt der Dokumentation bereits siebzehn Jahre in dieser vom Vater gewollten Isolation. Trotz ihrer Abgeschiedenheit von der Gesellschaft entwickelten die Brüder eine Leidenschaft dafür, jegliche Art von Filmen anzuschauen und diese in den eigenen vier Wänden mit selbstgebastelten Kostümen und Requisiten nachzuspielen. Doch als eines der sogenannten „Wolfpack“- Kinder aus der Wohnung entflieht, beginnt sich das Leben für alle Angehörigen dramatisch zu verändern.

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Doku-Filmerin Crystal Moselle aus New York entdeckte „The Wolfpack“

2010 entdeckte die New Yorker Filmemacherin Crystal Moselle sechs der Geschwister auf der First Avenue in Manhattan. Alle der 11-18jährigen trugen schwarz-weiße Anzüge und Ray-Ban Sonnenbrillen, eine Szene wie aus Reservoir Dogs. Crystal freundete sich langsam mit ihnen an und deckte nach und nach die unglaubliche Geschichte der Angulo-Geschwister auf. Die Kritiker übersähen die Indie-Doku zurzeit mit Lob. Ein Filmstart in Deutschland ist zur Zeit noch nicht bekannt, in den USA startet The Wolfpack am 12.Juni 2015.

via Domenic Maltempi

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About the author

Bjoern Hering lebt seit über 30 Jahren in Dortmund, aufgewachsen zwischen Graffiti, schwitzigen Konzerten und haufenweise Instrumentenkabeln. Bjoern liebt das Reisen und das Entdecken von Vergänglichem inmitten von hektischem Großstadttreiben. Auf seinem Blog Last Junkies On Earth dokumentiert er das Treiben seiner Stadt.