Speakeasy: Guitar’n’Booze im Goethebunker

Suns Of Thyme aus Berlin spielt bei der Speakeasy-Night im Goethebunker / Foto: Facebook

Suns Of Thyme aus Berlin / Foto: Facebook

Speakeasy-Party im Goethebunker heißt: endlich wieder Rock’n’Roll! Diesmal verzaubern die Berliner Dreampop/Psychedelic/Shoegaze-Band Suns Of Thyme, das Jet Set Underground DJ-Team und die Residents Sasa & Thurston Roll den Essener Club im Rahmen der szenigen Partyreihe.

Für die Speakeasy-Parties zieht Gastgeber Sasa immer alle Register. Der sonst eher für elektronische Nächte bekannte Goethebunker wird mit Vintage-Accessoires umdekoriert, eine Cocktailbar aufgebaut und natürlich eine Band eingeladen, die zum schummrigen Speakeasy-Flair passt. Diesmal sind es die Suns Of Thyme, die mit ihrem neuen Album Cascades (erschienen auf Napalm Records) gerade durch Europa touren. Ihr Sound entsteht in zahlreichen Schichten, die am Ende sanft ineinanderfließen und ein Gesamtbild ergeben, in dem immer wieder Echos von kühlem Postpunk auf Shoegaze, Psychedelia, Krautrock und arabeske Elemente (Sitar!) treffen. Nicht nur für Fans von Tame Impala, Interpol, Beastmilk, Hexvessel, Pink Floyd, The Unknown Mortal Orchestra, Vishnu, Savages, Warpaint, Flaming Lips, The Cure oder The Psychedelic Furs ein Ohrenschmaus.

Vor und nach dem Konzert befördern Sasa & Thurston Roll die Leute mit Klangwelten zwischen Led Zeppelin, Thee Oh Sees, BRMC, Arctic Monkeys, CCR, Ty Segal und White Fence in den atmosphärischen Sog. Auf dem 2nd Floor feiert das Jet Set Underground DJ-Team (J.P. Polyester & M. Murano) nach über 10 Jahren sein Comeback und bringt die volle Breitseite 60’s Underground nach Essen.


Doors: 23 Uhr
Eintritt: 9 € & nur ab 18 Jahren
Location: Goethebunker (Goethestraße 67, 45130 Essen)

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About the author

Nachdem er seinen Job als Sportreporter an den Nagel gehangen hat, hat es Florian Kohl als Freelancer, Denker und Schreiber von Hamburg nach Dortmund verschlagen. Soziale Strömungen, Politik und vor allem gutes Essen liegen dem vormals Hardcore-Reggae-Fundamentalisten sehr am Herzen. Wer ihn heutzutage eher auf Garage-Konzerten antrifft, sollte mal lieb grüßen: You won’t see him raging as long as being treated nicely.