Skateboard, BMX, MTB, Motorcross: Das waren die Ruhr Games 2017

Abschlusskonzert von Clueso bei den Ruhr Games / Foto: Ilkay Karakurt

Mit einem kostenlosen Konzert des deutschen Pop-Superstars Clueso enden am Abend des 18. Juni die zweiten Ruhr Games in Dortmund, Hagen und Hamm. Das Sport- und Kulturfestival begeisterte vier Tage lang tausende Besucherinnen und Besucher im östli- chen Ruhrgebiet. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung im Stadion Rote Erde werden zudem die 116 Siegerinnen und Sieger der mehr als 50 Disziplinen geehrt, an denen 5600 jugendliche Sportlerinnen und Sportler teilgenommen haben. Die Sportwettkämpfe, Ac- tionsportcontests und Workshops sowie die Live-Konzerte der Sportfreunde Stiller, Lena und Clueso lockten insgesamt 50.000 Besucherinnen und Besucher, darunter vor allem Jugendliche und Familien, an vier Tagen zu den Ruhr Games vom 15.-18. Juni.

Der Regionalverband Ruhr als Veranstalter der Ruhr Games, das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen als Förderer sowie der Landessportbund NRW als strategischer Partner ziehen ein durch und durch positives Fazit.Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des Regionalverband Ruhr, ist stolz auf das vom RVR-Sportteam veranstaltete Großereignis:

„Zum zweiten Mal haben die Ruhr Games bewiesen, dass ein Veranstaltungsformat aus Sport und Kultur mehrere Tausende Jugendliche in der Metropole Ruhr begeistert. Gerade der Mix aus olympischen Sportarten, Trendsportarten, Konzerten und Mitmachangeboten machen die Ruhr Games so außergewöhnlich interessant. Auch das Konzept, sich auf die drei Aus- tragungsorte in Dortmund, Hagen und Hamm zu konzentrieren, hat sich bewährt. Mich freut besonders, dass das Ruhrgebiet seinen Ruf als welto ene und sympathische Region erneut unter Beweis stellen konnte und so viele internationale Sportlerinnen und Sportler dabei gewesen sind. Nach dem Erfolg in diesem Jahr haben es die Ruhr Games verdient, 2019 erneut an den Start zu gehen – dann im westlichen Ruhrgebiet.“

Aus der Vielzahl an Programmpunkten stechen in Sachen Publikumsbegeisterung vor allem die spektakulären MTB Dirtjump-Contests, das emotionale Wheelsoccer-Turnier, die beein- druckenden FMX-Shows, der rekordverdächtige Teilnehmerandrang der NRW Streetball Turniere und die mitreißenden Leichtathletik- und Basketballwettbewerbe im Sportpark Ischeland hervor – eine Mischung, die die einzigartige Athmosphäre der Ruhr Games unter- streicht.

BMX Spinramp Shows und spektakuläre Tricks / Foto: LJOE

Bernhard Schwank, Abteilungsleiter Sport im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen lobt das besondere Konzept des Events: „Die Ruhr Games sind eine einzigartige Veranstaltung im Sportkalender des Sportlandes NRW und bei der Verbindung jugendrelevanter Themen. Sport, Jugendbegegnung und Kultur fordern Kreativität, Teamgeist, Freude am Wettbewerb und O enheit für Neues bei den fast 6000 jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern heraus. So sind die Ruhr Games auch ein wertvoller Beitrag zur Bildung sowie im Kern kleine Olympische Spiele“.

Die Ruhr Games leben auch von zahlreichen Mitmachangeboten abseits des Sports und der Kultur. Dutzende Vereine, Institutionen und Partner aus den Städten des Ruhrgebiets werteten das Rahmenprogramm des Events mit einer Vielzahl an Workshops, Mitmach- aktionen und spannenden Einblicken in das Trendthema Virtual Reality auf. Der bekann- te Filmemacher Adolf Winkelmann richtete zu Ehren der Ruhr Games vier Tage lang eine besonders sporta ine Installation seiner „Fliegenden Bilder“ am Dortmunder Wahrzeichen, dem U-Turm, ein.

Trotz der zwischenzeitlichen Unterbrechung der Ruhr Games aufgrund eines Unwetters war das kostenlose Au aktkonzert mit insgesamt 13.000 Besucherninnen und Besucher ein vol- ler Erfolg. Besonders positiv hervorheben möchten die Ruhr Ga mes Veranstalter hierbei das besonnene und kooperative Verhalten der Besucherinnen und Besucher während der Ausnahmesituation. Nach Wiedereinlass zum Gelände erlebten mehr als 7.000 Besucher mit dem Au ritt der Blackout Problems, einer überraschenden FMX-Einlage von TV-Star Si- mon Gosejohann und der Headlinershow der Sportfreunde Stiller erste Highlights der Ruhr Games 2017. Auch der im Rahmen der Ruhr Games veranstaltete Hammer Summer (am 16.06. mit Lena) war mit rund 8.000 Besuchern zu 95% gefüllt.

Bereits vier Tage vor dem o iziellen Beginn der Ruhr Games reisten rund 600 Teilnehmerin- nen und Teilnehmer aus 15 Nationen im Jugendcamp der Ruhr Games an. Die jugendlichen Sportlerinnen und Sportler aus aller Welt (u.a. Brasilien, Pakistan, Südafrika) wurden eine Woche im ausgebuchten Zeltlager am Jahnstadion in Hamm von der Sportjugend NRW un- tergebracht und versorgt.

„Dass Sport keine Sprachbarrieren kennt und Menschen unterschiedlichster Herkun schnell in Verbindung bringt, hat das europäische Jugendcamp der Sportjugend NRW im Rah- men der Ruhr Games 2017 eindrucksvoll bewiesen. Eine Woche lang waren über 600 jun- ge Menschen aus 15 Nationen in Hamm zu Gast und nahmen mit großem Engagement an rund 300 kulturellen und sportlichen Workshops teil – ein wunderbares Zeichen für O en- heit und grenzenlose Neugierde in politisch nicht gerade einfachen Zeiten. Darüber hi- naus haben wir durch die gemeinsam verabschiedete Hammer Erklärung auch einige wichtige Forderungen an die Politik klar adressiert“, erklärte Sportjugend-Vorsitzender Jens Wortmann im Rahmen der Abschluss-Pressekonferenz der Ruhr Games.

Die Veranstalter bedanken sich bei den vielen hundert Partnern und Unterstützern, den beteiligten Städten und Stadtsportbünden, dem Landkreis Unna, dem Landessportbund NRW und der Sportjugend NRW, allen beteiligten, dem BVB, den vielen freiwilligen Helferin- nen und Helfern, den Unterstützern des Ruhr Games Clubs und nicht zuletzt bei den vielen tausend friedlichen und fröhlichen Besucherinnen und Besuchern für eine eine gelungene zweite Auflage des Events.

(Pressemittelung)

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About the author

Bjoern Hering lebt seit über 30 Jahren in Dortmund, aufgewachsen zwischen Graffiti, schwitzigen Konzerten und haufenweise Instrumentenkabeln. Bjoern liebt das Reisen und das Entdecken von Vergänglichem inmitten von hektischem Großstadttreiben. Auf seinem Blog Last Junkies On Earth dokumentiert er das Treiben seiner Stadt.