Am 29.4. eröffnet der Rekorder II


Die Last Junkies und der Rekorder, dass ist eine Liebe, wie man sie schöner nicht denken könnte. Seit bestehen des Kulturortes an der Gneisenaustraße berichten wir von den vielen tollen Konzerten, Aktionen, DJ Sets und wilden Partynächten, die wir dort mit euch erleben durften. Bei all der schwitzigen Feierei kam der betreibenden tonbande e.V. wohl am Ende der Kreativraum für Kunst zu kurz. Dem wird jetzt Abhilfe geschaffen: Nur wenige hundert Meter weiter eröffnet am 29.4. der Rekorder II.

Der Kunst Raum geben

Der Kulturort Rekorder bezieht neue Räumlichkeiten im Hafenquartier der Dortmunder Nordstadt. Am 29. April erweitert der gemeinnützige Verein tonbande e.V. seine Infrastruktur um eine weitere Location in der Scharnhorststraße 68 und eröffnet mit dem Rekorder II einen Produktionsraum für kreative Projekte jeglicher Art. Ab 18 Uhr sind alle Interessierten eingeladen, gemeinsam die Eröffnung der neuen Räumlichkeit zu begehen und zu feiern.  

Der Dortmunder Norden hat sich im Laufe der vergangenen Jahre zu einem Kreativzentrum der Stadt entwickelt. Akteure der Kunst- und Kulturszene präsentieren unterschiedliche Formate und Projekte. Auch der Dortmunder Verein tonbande e.V. ist mit dem „Rekorder“ auf der Gneisenaustraße 55 seit fast vier Jahren hier ansässig. Nun hat der Verein eine weitere Location bezogen, um noch aktiver die freie Kreativszene der Stadt zu prägen.  

Atelier, Produktionsraum oder Kreativlabor

Das „Herzstück“ der neuen Location ist ein Raum, der für temporäre künstlerische Nutzungen vorgesehen ist. Für einen flexiblen Zeitraum können Kunstschaffende dort ungestört an Projekten arbeiten. Hierbei gibt es keine stilistischen Einschränkungen: Ob als temporäres Atelier, als Produktionsraum für Audioaufnahmen oder als gemeinschaftliches Kreativlabor – im Vordergrund steht die Idee jeglicher kreativer und kultureller Arbeit Platz zu geben. Auch Workshops und Ausstellungen sind möglich: das Ladenlokal mit seiner großen Fensterfront bietet dafür gute Präsentationsmöglichkeiten. Der Raum geht auf die zeitgenössischen Bedürfnisse von Kunstschaffenden, Kreativen und KulturaktivistInnen ein. Temporäre Nutzungen können von eintägigen Seminaren bis hin zu mehreren Monaten Kunstproduktion im Sinne einer flexiblen Residenz reichen. Der Rekorder II dient zum Schaffen, Erarbeiten und Präsentieren kreativer Arbeit. Im hinteren Teil der Räumlichkeiten findet sich zudem ein Arbeitsraum für kreative und organisatorische Aufgaben des gemeinnützigen Vereins.

Eröffnung und Ausstellung

Bei der Eröffnung am 29. April präsentiert der Rekorder II die Ausstellung Shtick (Zeichnungen/Mixed media) des Künstlers ovfki. DJs begleiten das Programm. Im Anschluss lässt die tonbande den Abend ab 21 Uhr wenige hundert Meter entfernt im ursprünglichen Rekorder ausklingen. www.rekorder.org

 

Alternativer Kunst einen Raum geben. Dafür steht der Rekorder seit vier Jahren. / Foto: Theresa Albers

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About the author

Bjoern Hering lebt seit über 30 Jahren in Dortmund, aufgewachsen zwischen Graffiti, schwitzigen Konzerten und haufenweise Instrumentenkabeln. Bjoern liebt das Reisen und das Entdecken von Vergänglichem inmitten von hektischem Großstadttreiben. Auf seinem Blog Last Junkies On Earth dokumentiert er das Treiben seiner Stadt.