HUNA/K Festival: 11 Tage junge arabische Kunst in der Nordstadt

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Junge arabische Kunst ist avantgardistisch, kontrovers und hochinteressant. Das will das HUNA/K Kunstfestival vom 24.09. bis zum 4.10. unter anderem im Rekorder, im Export 33, dem Roxy-Kino, in den TYDE Studios, Nordpol, im Dortmunder U sowie im Schauspielhaus dem Dortmunder Publikum zeigen.

Über 20 Künstler, darunter Filmemacher, Performance-, Tanz- und Streetartists aus dem arabischen Raum werden 11 Tage lang in verschiedenen Spielstätten der Dortmunder Nordstadt ihre Filme, Installationen und Aufführungen vorstellen. Die Debatte zu dem Thema des Festivals könnte aktueller nicht sein: Täglich erfahren wir in Deutschland die nicht immer einfache Gratwanderung zwischen arabischer und europäischer Welt. Da, wo Grenzen entstehen, versuchen Künstler seit jeher, sie niederzureißen. „Huna“ heißt hier, „Hunak“ heißt dort, das interdisziplinäre Festival selbst sieht sich als Brückenschlag zwischen beiden Welten.

Das 1. HUNA/K Kunstfestival möchte die Grenzräume zwischen Politik, Kunst und Gesellschaft als einen ästhetischen Raum definieren – einen Möglichkeitsraum, in dem Unterschiede zwischen hier und dort sich auflösen, künstlerische Fusionen stattfinden, Neues entsteht und Vorhandenes sich neu positioniert. Bereits diesen Samstag, am 19. September, findet im Export 33 eine erste Vorschau samt Ausstellung und Videoinstallationen sowie einem langen DJ Set Abend mit Habibi Funk und dem Kalakuta Soul System aus Bochum statt. Alle sind dazu herzlich eingeladen.

Cairography

Szene aus „Cairography“ – einer Tanzperformance, die die bewusste und unbewusste Beteiligung ihrer Akteur*innen am Prozess der Zensur des öffentlichen Raums in Kairo zu enthüllen versucht. MITTWOCH, 30. September 2015 19.30 Uhr, Studio, Theater Dortmund

Das volle Programm in der Übersicht:

HUNAK-programm

 

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About the author

Bjoern Hering lebt seit über 30 Jahren in Dortmund, aufgewachsen zwischen Graffiti, schwitzigen Konzerten und haufenweise Instrumentenkabeln. Bjoern liebt das Reisen und das Entdecken von Vergänglichem inmitten von hektischem Großstadttreiben. Auf seinem Blog Last Junkies On Earth dokumentiert er das Treiben seiner Stadt.