Cabdo: Die smarte Taxi-Alternative in Dortmund


Seit etwas über einer Woche fahren nagelneue schwarze Cabdo Limousinen durch Dortmund und bringen Menschen per App zu Festpreisen von A nach B. Wir haben alle Infos über Cabdo für euch zusammengestellt und haben darüber hinaus mit Gründer Wladislaw Tepliakov gesprochen.

App aus dem App-Store laden, registrieren und losfahren: Wer eine Fahrt mit dem neuen Fahrdienst Cabdo in Dortmund bucht, gibt einfach nur den Start- und Zielpunkt in der komfortablen App an und bekommt die Fahrt zum angezeigten Festpreis. Kein Taxameter läuft im Wagen und der Preisvergleich zu einer normalen Taxifahrt wird ebenso angezeigt. Cabdo-Fahrten sind dazu etwas günstiger als das klassische Taxi und man bekommt als Fahrgast vor der Bestellung die Ankunftszeit des nächstgelegen Fahrers angezeigt. Nachdem die Bestellung vom Fahrer angenommen wurde, sieht man das Profil des Fahrers, inklusive Foto, Fahrzeugkategorie, Kennzeichen und Rufnummer. Außerdem kann man als Fahrgast den Anfahrtsweg der Cabdo Limousine live verfolgen. Sollte kein Cabdo Fahrer verfügbar sein, bietet die App die Buchung eines normalen Taxis an, denn die versteht sich als Fahrdienstleister sowie Taxivermittler. Bezahlt wird entweder im Wagen oder, noch einfacher, man lässt sich die Summe von seiner Kreditkarte abbuchen, die man in der App hinterlegen kann.

Mit seiner sehr übersichtlichen Cabdo-App bietet der Dortmunder Startup-Gründer Wladislaw Tepliakov also eine interessante Mischung aus privatem Fahrdienst und Taxivermittlung an. Die Idee dazu entwickelte er während seines Studiums in London. Als Sohn eines Dortmunder Taxiunternehmers ist die Personenbeförderung für ihn dazu kein Neuland. Zur Zeit fahren sechs schwarze Cabdo-Limousinen durch Dortmund, ab nächster Woche werden es zehn sein. Geplant sind insgesamt 16 rollende Cabdo-Mercedes E-Klassen.

Unser Tipp: Zur Stoßzeit eine Cabdo-Fahrt 30 Minuten vorbuchen

Zur Stoßzeit am Samstagabend probiere ich Cabdo ganz spontan aus: Leider sind alle Fahrer im Einsatz und ich entschließe mich, auf ein normales Taxi umzusteigen. Kaum aber sitze ich in dem klassischen gelben Mercedes, bekomme ich eine Nachricht von Cabdo – der nächste Fahrer wäre jetzt für mich frei. Es sind nicht einmal fünf Minuten seit meiner Anfrage vergangen.
„Wir haben ja im Augenblick nur sechs Fahrzeuge und gerade war es etwas knubbelig“, erzählt mir Cabdo-Gründer Wladislaw Tepliakow kurze Zeit später am Telefon. Ich gebe zu, der Griff zum normalen Taxi war etwas übereifrig von mir, eigentlich wollte ich ja Cabdo antesten. Daher unser Tipp: Wer eine Capdo Fahrt haben will, der kann die Fahrt bequem per App vorbuchen. „30 Minuten sollten da ausreichen“, so Tepliakov am anderen Ende des Hörers. Ich verabschiede mich, lege wieder auf und kann es mir natürlich nicht verkneifen, unseren Taxifahrer auf Cabdo anzusprechen. „Ich sehe da keine Gefahr. Schau mal, wir haben hier über 500 Fahrzeuge im Einsatz. Wir sind einfach überall.“

Eine App für alles: privater Fahrdienst oder klassisches Taxi in Dortmund.

Cabdo bietet also eine Alternative zu den klassischen Taxen in Dortmund und versucht zudem den Spagat zwischen Privatkundengeschäft, das überwiegend abends und an den Wochenenden stattfindet, sowie Geschäftskunden, die den Service während der Betriebszeiten nutzen, zu schaffen. Geschäftskunden sind in diesem Fall Unternehmen, Restaurants und Kliniken. Der bekannteste Geschäftskunde von Cabdo ist zur Zeit die Mercedes-Benz Niederlassung. „Wir würden uns wünschen in naher Zukunft enger mit Hotels zusammenarbeiten“, so Tepliakov. Wir wünschen dem jungen Startup in Dortmund viel Erfolg und freuen uns auf weitere Fahrten durch die Nacht.

Die Cabdo App gibt es im App-Store sowie bei Google Play.
Dazu gibt einen Online-Preisrechner.

Info und alle Fotos: Cabdo

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About the author

Bjoern Hering lebt seit über 30 Jahren in Dortmund, aufgewachsen zwischen Graffiti, schwitzigen Konzerten und haufenweise Instrumentenkabeln. Bjoern liebt das Reisen und das Entdecken von Vergänglichem inmitten von hektischem Großstadttreiben. Auf seinem Blog Last Junkies On Earth dokumentiert er das Treiben seiner Stadt.